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ANA Zeitungsartikel vom 12.Oktober 2005

Geschichte der Heimat durch Hand-Arbeit erfahren

5. Klasse der Max-Fellermeier-Schule nimmt an Landeswettbewerb 
„ Auf den Spuren des bayerischen Handwerks" teil

 Neuötting (ina). Eine Zusammenarbeit zwischen Museum, Schule und Stadt haben Schüler der Klasse 5b der Max-Fellermeier-Schule in ihrem Geschichtsunterricht gestartet.

Sie beteiligen sich am bayerischen  Landeswettbewerb "Auf den Spuren des bayerischen Handwerks". Dabei machen sich die Schüler wie Detektive auf die Spuren des Handwerks in der HandeIsstadt Neuötting. Bei einem ersten Besuch im Museum wurde abgestimmt, welches Handwerk man ganz genau unter die Lupe nehmen will: Das Bäckerhandwerk soll es sein. Dazu gehen die Kinder dann auch in die Backstube und lassen sich vom Bäcker berichten, wie Brot und Semmeln früher und heute entstanden.

Außerdem werden Zeitzeugen befragt. So wird unter anderem zu klären sein, ob in der Metzgergasse wirklich alle Metzger waren oder woher andere Straßennamen stammen.

Zum Abschluss, so berichtet Klassenlehrer Anton Schatz, wird es eine  Ausstellung im Rathaus geben. Mit diesem Wettbewerb gehe man weg vom traditionellen Geschichtsunterricht, weg vom Auswendiglernen hin zum Begreifen von Geschichte. Die Kinder bekämen hierdurch einen ganz anderen Zugang zur Geschichte, als wenn man nur mit dem Buch arbeiten würde, betont Schatz.

Man plane alle 14 Tage einen Workshop Tag, an dem man unterwegs sei. Kooperationspartnerin im Museum ist Heike Wienzl. Schatz sieht die Teilnahme am Wettbewerb auch als einen Vorläufer für das neue Comenius-Projekt an der Schule.

Bürgermeister Frank Springer versicherte den Schülern, dass Geschichte "ungemein viel Spaß machen" könne. Auch unterstrich er, dass vor dem Handel der Mensch stehe, "der handwerklich  etwas herstellt".

 


Mit großer Mehrheit entscheiden sich die Kinder für den Beruf des Bäckers  (F. Lambach)

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