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Einweihung  -  Ganztagesbetreuung

   

Stefan Pohl, Sozialpädagoge

Schulsozialarbeit 

an der Max-Fellermeier-Volksschule

 

  

...  in Form eines Integrationsangebotes für MigrantInnen und

 einer offenen Ganztagesbetreuung

  Projektbeginn

Am 1. September 2007 wurden an der Max-Fellermeier-Volksschule Neuötting zwei 50 % Stellen für Schulsozialarbeit geschaffen. Zuerst sah es so aus, als könnte man nur eine 50 % Stelle schaffen, nach einigen Verhandlungen einigten sich jedoch die Träger der neuen Institution auf eine Vollzeitstelle.

 Projektträger

Die Kosten teilen sich die Stadt Neuötting, der Landkreis Altötting und der Bezirksverband Oberbayern der Arbeiterwohlfahrt München 

Was ist eigentlich Schulsozialarbeit? 

Definitionsversuch

Es gibt sehr viele Definitionsversuche und damit auch sehr unterschiedliche Anschauungen über diesen noch relativ jungen Bereich der Sozialen Arbeit.

Matthias Drilling hat versucht eine Definition aus integrationsorientierten Gesichtspunkten zu formulieren:

 

„Schulsozialarbeit ist ein eigenständiges Handlungsfeld der Jugendhilfe, das mit der Schule in formalisierter und institutionalisierter Form kooperiert.

Schulsozialarbeit setzt sich zum Ziel, Kinder und Jugendliche im Prozess des Erwachsenwerdens zu begleiten, sie bei einer für sie befriedigenden Lebensbewältigung zu unterstützen und ihre Kompetenzen zur Lösung von persönlichen und/oder sozialen Problemen zu fördern.

Dazu adaptiert Schulsozialarbeit Methoden und Grundsätze der Sozialen Arbeit auf das System Schule“

         

Was sind die klassischen Methoden der Sozialen Arbeit?

         Einzelfallhilfe

        Soziale Gruppenarbeit

         Gemeinwesenarbeit

Die häufigsten Merkmale der Einzelfallhilfe

● Schulverweigerung

● Schulunlust

● Konzentrationsschwierigkeiten

● Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom und Hyperaktivität

● Lernprobleme

● Gewalttätiges Verhalten

● Mangelndes Durchsetzungsvermögen

● Unzureichende Konfliktlösungsstrategien

● Drogenkonsum

● Probleme im Elternhaus wegen Trennung, Scheidung oder Krankheit 

Ursachen für soziale Auffälligkeiten oder schulische Leistungsdefizite liegen oftmals in persönlichen Krisen oder Konflikten im familiären Bereich. In Einzel- oder Elterngesprächen wird das Ziel verfolgt, solche Ursachen zu analysieren und ganzheitlich zu bearbeiten.

Soweit nötig, übernimmt die Schulsozialarbeit eine Krisenintervention im direkten Zuständigkeitsfeld der Schule und vermittelt bei Bedarf an andere Beratungsstellen weiter. Als Beispiel sei hier die Erziehungsberatungsstelle genannt.

Das Beratungsangebot richtet sich an Schüler und Schülerinnen, Lehrer und Lehrerinnen und Eltern.

 Die häufigsten Merkmale der Sozialen Gruppenarbeit

● Stressmanagement

● Soziales Kompetenztraining

● Konfliktbewältigung

● Streit-Schlichter-Ausbildung und –Betreuung

● Erlebnis- und Freizeitpädagogik

● Schülercafe (evtl. in naher Zukunft) 

Voraussetzung für das Gelingen von Schulsozialarbeit in der Schule ist eine enge Kooperation zwischen der Schulleitung, den Lehrkräften, dem Beratungslehrer, der sozialpädagogischen Fachkraft und weiteren möglichen Kooperationspartnern wie Elternvertreter und Schülermitverwaltung.

Aus fachlicher Sicht des Schulsozialarbeiters ist es zusätzlich notwendig, die Arbeit einschließlich aller Maßnahmen in der Schule mit den Angeboten und Kompetenzen anderer Partner bzw. Dienste außerhalb der Schule zu vernetzen

 Die Merkmale der Gemeinwesenarbeit

Zusammenarbeit mit          

Eltern und Bezugspersonen

Jugendamt

Beratungsstellen

Polizei


Stadt als Finanzinstanz

Jugendverbänden

Betrieben etc.

  Praktische Anwendung der Schulsozialarbeit

-                     Beratung der Schülerinnen und Schüler bei Schulschwierigkeiten und anderen Lebensfragen

-                     Beratung bei Konflikten zwischen LehrerInnen und SchülerInnen

-                     Beratung von Eltern bei Schulschwierigkeiten ihrer Kinder, bei Erziehungs- und Lebensfragen

-                     Beratung von Lehrerinnen und Lehrern in sozialpädagogischen Fragen

-                     Beratungsorientierte Teilnahme am Unterricht

-                     Vermittlung an Fachdienste (Beratungsstellen etc.)

-                     Beratung und Vermittlung bei Konflikten zwischen LehrerInnen und Eltern

-                     Beratung beim Übergang von Schule in den Beruf

-                     Berufsfindungsberatung

-                     Aufbau und Unterstützung von Klassengemeinschaften mit gruppenpädagogischen Methoden

-                     Schulbegleitende Gruppen zur Verbesserung der sozialen Kompetenz

  Ziele der Schulsozialarbeit

-                     Abbau unerwünschter und störender Verhaltensweisen

-                     Aufbau positiver Verhaltensweisen

-                     Entfaltung, Erweiterung und Verbesserung von Kompetenzen bei Schülern, Lehrern und Eltern durch unterstützende Intervention oder unterstützende Erziehung

-                     Kosteneinsparung durch Prävention im Bereich der Jugendkriminalität, Berufsfindung etc.

  

Arbeitszeiten und Erreichbarkeit

 Anschrift:                Pohl Stefan (Dipl.-Sozialpädagoge FH)

                            Schulsozialarbeiter

                            Büro: 2. Stock Grundschule, Raum 22

                            Simbacher Straße 10

                            84524 Neuötting

                            Tel.: 08671/88 66 – 19

                            Mobil: 0175/11 50 212

                            E-Mail: pohl.stef@web.de

 Erreichbarkeit:          Montag         7:30 – 16:15 Uhr

                            Dienstag        7:30 – 16:15 Uhr

                            Mittwoch        7:30 – 16:30 Uhr

                            Donnerstag    7:30 – 16:15 Uhr

                            Freitag          7:30 – 15:30 Uhr

 Wenn sie einen Termin vereinbaren möchten rufen sie mich kurz auf dem Handy an!

Sprechstunde ist grundsätzlich vormittags zwischen 8:00 und 11:30 Uhr und nach Vereinbarung. Falls sie aus beruflichen Gründen nicht innerhalb der Sprechstunde kommen können, ist eine Terminvereinbarung am Abend möglich.

  Offene Ganztagesbetreuung

 Seit Beginn des Schuljahres 2007 gibt es in der Max-Fellermeier-Volksschule Neuötting eine offene Ganztagesbetreuung.

Das Angebot richtet sich grundsätzlich an alle Schülerinnen und Schüler der Max-Fellermeier-Volksschule Neuötting, wobei das primäre Klientel in der Hauptschule zu finden ist.

 Was ist die offene Ganztagesbetreuung?

Die offene Ganztagesbetreuung gestaltet sich wie folgt:

   Mittagessen mit Mittagsbetreuung

   Hausaufgabenbetreuung

   Freizeitgestaltung und Gruppenangebote

Die Ganztagesbetreuung findet von Montag bis Donnerstag in der Zeit zwischen 12:20 Uhr bis 16:00 Uhr statt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der offenen Ganztagesbetreuung haben in der Max-Fellermeier-Volksschule die Möglichkeit ein Essen zu fassen. Ende September 2007 wurde die neue Küche und die Mensa fertig gestellt. Das Essen wird seitdem von einem Cateringservice angeliefert.

Die Schülerinnen und Schüler der Ganztagesbetreuung können am Mittagessen teilnehmen, sie müssen aber nicht. Eine Anmeldung zur offenen Ganztagesbetreuung ohne Mittagessen ist auch möglich. Für eine stetige Nutzung des Mittagessens der Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen die Eltern eine monatliche, finanzielle Pauschale an die Stadt Neuötting überweisen.

Am Mittagessen können auch Schülerinnen und Schüler der Max-Fellermeier-Volksschule Neuötting teilnehmen, die nicht zur offenen Ganztagesbetreuung angemeldet sind. Um sich für ein oder mehrere Essen anzumelden, muss man sich in eine Liste eintragen, die am schwarzen Brett der Mensa hängt und per Vorauskasse, also mindestens einen Tag vor dem Essen, 3,50 € an Herrn Pohl bezahlen. Die Bestellung des Essens muss mindestens einen Tag Vorlauf haben, da einzelne Essen extra bestellt werden müssen.

Die Essensausgabe ist bis spätestens 13:30 Uhr möglich. 

Ab 14:00 Uhr beginnt in der Regel die Hausaufgabenbetreuung. Gegenwärtig sind 41 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Ganztagesbetreuung angemeldet. Aus organisatorischen Gründen wurden die Schülerinnen und Schüler in Gruppen aufgeteilt, damit eine qualitativ gute Hausaufgabenbetreuung gewährleistet wird.

Nach der Hausaufgabe haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, Freizeitangebote wahrzunehmen, wie beispielsweise Spiele, Singen, Sport, Basteln, Schulhausgestaltung…  

 

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