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Kooperationsklasse Hauptschule - Berufsschule

aktuell:  19.12.2007

Kooperationen ist sehr wichtig

"Als die zwei zentralen Schwerpunkte der geplanten Hauptschulreform bezeichnete Kultusminister Schneider den konsequenten Ausbau der Ganztagsangebote an den Hauptschulen und die noch stärkere Orientierung der Hauptschulen an der Berufswelt. Schneider: „Kinder, die eine Förderung und Unterstützung am Nachmittag brauchen, sollen diese auch bekommen. Daneben ist die enge Kooperation der Hauptschulen mit den Betrieben und den Berufsschulen eine ganz entscheidende Weichenstellung für die beruflichen Chancen der Kinder.“ Die Hauptschule soll noch stärker eine berufsvorbereitende Schule sein, zum Beispiel durch gezielte Praktika und Übungsfirmen. Schneider: „Gerade in den praxisorientierten Berufen brauchen wir motivierte und leistungsbereite junge Leute. Die Grundlagen dafür werden in der Hauptschule gelegt.“

 

Dieses Modell ist gedacht für interessierte Schüler und Schülerinnen der Klasse 9, die nach Abschluss der 9. Jahrgangsstufe freiwillig die Schulpflicht verlängern um die Ausbildungsreife zu erlangen. Den Schülern und Schülerinnen der Hauptschule wird die Möglichkeit geboten, über einen längeren Zeitraum (tageweise)  am Unterricht bestimmter Fachklassen der gewerblichen Berufsschule teilzunehmen. Dies hat folgende Vorteile:

- Über den regulären Unterricht  hinaus kann der Schüler  andere
   Berufsfelder praktisch kennen lernen.

- Die Azubis informieren die Schüler und Schülerinnen über notwendige 
   Grundkenntnisse und Voraussetzungen, die bereits in der Schule vermittelt
    werden (z.B. Grundkenntnisse in Mathematik, Rechtschreibung,
    Pünktlichkeit, saubere Darstellung, Ordnung usw.)

- Die Fachklassenlehrer lernen ihre zukünftigen Schüler und Schülerinnen
   schon frühzeitig kennen und können gezielt Tipps geben

- Die Lehrer der BS stehen beratend zur Seite und können bei  der
   Berufsfindung  eine wichtige Aufgabe übernehmen

- Diese Lehrer haben erfahrungsgemäß gute Kontakte zum Handwerk und
   zur Industrie.

- Zusätzlich bringen  externe Fachleute Informationen und „Know how“ in
   den Unterricht ein.

Zusätzlich findet eine verstärkte Einbindung in das Berufsleben durch Praktika statt

Berufsorientierung in den Berufen:

Metzger, Bäcker, Maler, Friseur, Trockenbaumonteur, Einzelhandel, 

Fachverkäufer im Nahrungsmittelhandwerk - Schwerpunkt Fleischerei /  Bäckerei

Praxiserfahrungen am Lernort Betrieb

-                     Schülerpraktika und kontinuierliche Praxistage

-                     Sozialpädagogisch betreute Praktika

-           Betriebserkundungen und Exkursionen

-                     Mentoring/Lernpatenschaften

-                     Tag am Arbeitsplatz

Schulische Aktivitäten und Berufsberatung

-                     Nutzung von Instrumenten zur Kompetenzfeststellung

-                     Vi rtuelle Erkundung des Arbeitslebens

-                     Sprechstunden für Schüler und Schülerinnen in der Schule

-                     Mehrmaliger Besuch des BIZ 

-                    Berufsorientierte Veranstaltungen

-                     Berufswahlseminare 

-                     Einbeziehen von Experten aus Betrieben in den Unterricht

-                     Bearbeitung realer betrieblicher Aufgaben im Team

-                     Erfahrungsaustausch mit Auszubildenden

-                     Bewerbungstraining und Rollenspiele

-                     „Schülerfirmen

-                     Projektwoche in Zusammenarbeit der arbeitspraktischen Fächer
          Arbeit-Wirtschaft-Technik, Gewerblich-technischer Bereich,
          Hauswirtschaftlich-sozialer Bereich, Kommunikationstechnischer Bereich, 
         z. B. Weihnachtsbasar

-                     Projektarbeit

 





aktuell: ANA 19.12.2007

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