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Aktivitäten

 

 

bei der Firma Esterer WD

- Klasse 8b -

Am Donnerstag, dem 17. Februar 2005, besuchten wir, die Klasse 8b der Max-Fellermeier-Schule,
die Firma Esterer WD in Altötting.
Seit 1862 besteht die Firma, die von Josef Esterer wegen der Energiegewinnung am Mörnbach angesiedelt wurde. Früher wurden auch landwirtschaftliche Maschinen und Mühlenanlagen, sowie Sägewerkseinrichtungen produziert.

Heute stellt die Firma komplette Sägewerksanlagen her. Außerdem befindet sich auf dem Betriebsgelände eine Gießerei, die zu 90 % auch für Fremdfirmen arbeitet.

Unser Rundgang führte uns zunächst von der Lagerhalle für die Holzmodelle zur Gießerei. Hier erlebten wir die Abfüllung eines Gießbehälters vom Induktions-Schmelzofen. Mit über 1600 Grad Celsius floss der Stahl in einen großen Gießbehälter, mit dem kurz darauf vorbereitete Sandformen gefüllt wurden. Von Herrn Ofner , dem Lehrlingsausbilder, erfuhren wir, dass der Guss einige Stunden – je nach Größe – abkühlen muss, ehe er aus der Form befreit wird. Anschließend kühlt er weiter ab, damit sich die Spannungen lösen. Als nächstes beobachteten wir, wie die gegossenen Teile entgratet und abgeschliffen wurden. Diese Arbeit ist sehr laut und es staubt gewaltig. Darum tragen die Arbeiter eine Mundschutz und benutzen einen Gehörschutz. Weiterhin hat die Firma Absauganlagen installiert.

Die fertigen Teile kommen anschließend zur Bearbeitung in die Fertigungshallen und später zur Montage. Wir durften auch einen Blick auf die werkseigene modern eingerichtete Lehrwerkstätte werfen.

Im Schulungsraum zeigte uns Herr Ofner einen Video, wie ein fertig montiertes Sägewerk arbeitet. Auffallend war, dass keine Arbeiter zu sehen waren, da alles vollautomatisch abläuft. Lediglich ein gut ausgebildeter Mann bedient die Anlage von einer Schaltzentrale aus.

Im weiteren Gespräch hörten wir, welche Berufe bei der Firma Esterer WD ausgebildet werden, wie lange jeweils die Ausbildung dauert und was man verdienen kann. Interessant für uns war, welche sozialen Leistungen die Firma bietet, wie vergünstigtes Essen in der Betriebskantine, die günstige Betriebskrankenkasse oder die Betriebsrente. Gut fanden wir auch, dass es für die Mitarbeiter die Gleitzeit gibt, denn nicht jeder von uns steht gerne früh auf.

Am Ende der Führung bedankte sich Stefan bei Herrn Ofner und wir kehrten mit vielen neuen Eindrücken von einem Industriebetrieb zur Schule zurück.

 

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